Vecka 1-4

Hej Hej!
Ja, von mir kommt auch endlich mal wieder was...
Das neue Jahr hat für mich erstmal mit einer Erkältung gestartet, die nicht so richtig weggehen wollte. Trotzdem habe ich die restlichen Ferientage dazu genutzt draußen ein paar Fotos zu machen.















Und dann hat natürlich auch irgendwann die Schule wieder angefangen. Und ich habe gegrinst wie ein Honigkuchenpferd am ersten Schultag, weil ich mich so gefreut habe, endlich wieder in die Schule zu gehen. Doch die Freude am zweiten Schultag zu Wut auf mich selbst und Niedergeschlagenheit. Ich habe das erste Mal so lange verschlafen, dass ich meinen Bus verpasst habe. Ich wusste, dass es mir irgendwann mal passieren wird. Also bin ich dann um 10 zum Bahnhof gelaufen um den Zug zu nehmen aber was stand da natürlich an der Anzeigetafel: der Zug hat eine halbe Stunde Verspätung. Dadurch habe ich auch meinen Anschlusszug verpasst und musste dann nochmal eine halbe Stunde auf den nächsten Bus warten und war nach 2 Stunden unterwegs endlich in der Schule. Das war bis jetzt ungefähr der schlimmste Tag in meinem Austauschjahr.  Aber naja, das Leben geht ja weiter.
In der zweiten Schulwoche hat das Frühjahrshalbjahr angefangen und somit haben wir auch einen neuen Stundenplan bekommen. Leider hat sich an den Zeiten zu denen ich nach Hause komme nicht wirklich viel geändert.

Meine Schule bei Sonnenuntergang
Wo wir dann auch schon beim nächsten Thema wären. Wegen der Dunkelheit und den langen Tagen bin ich so gut wie immer müde und erschöpft. Letztes Wochenende habe ich deswegen auch viel mit meiner Gastfamilie und YFU gesprochen und ich stand vor der Entscheidung ob ich wechseln soll oder nicht. Ich perrsönlich hatte aber keine Lust, nochmal in eine neue Familie zu kommen wo man wieder alles neu lernen muss. Also habe ich mich dazu entschieden in Hultsfred zu bleiben, dafür aber das Orchester zu streichen, damit ich Montags früher nach Hause komme.

Eine weiter schöne Sache war, als wir uns am 21 Januar mit noch 3 anderen Austauschschülern in Linköping getroffen haben und Schlittschuhlaufen gegangen sind Am Morgen war der himmel ganz klar und das Småland ganz verschneit und es sah einfach nur total toll und unbeschreiblich aus. Leider habe ich es nicht geschafft ein Bild zu machen. Das war mal wieder sehr schön, sich mit anderen austauschen zu können.
Die Luftfeuchtigkeit war ziemlich hoch und dadurch sind meine Haare eingefroren =D

 Danach taten mir allerdings die Füße etwas weh. Und es hat sich nicht wirklich verbessert als wir am zwei Tage später im Sportunterricht auch noch mal Schlittschuhlaufen gegangen sind. In Oskarshamn wird nämlich im Winter der Sportplatz "eingeeist" und als Schlittschuhbahn benutzt. Definitiv auch ein Highlight des Jahres.

Und wie sieht es im Moment mit schwedisch aus?
In den Weihnachtsferien habe ich irgendwie meine Hemmungen beim Sprechen mehr oder weniger wegbekommen, was schon mal sehr geholfen hat. Klar, ich rede jetzt immer noch nicht super, super viel aber es wird auf jeden Fall besser. Die Sprache in meinem Kopf ist mittlerweile ein Mix aus Deutsch und Schwedisch, was manchmal sehr lustig ist.
In schwedisch lesen wir im Moment ein Buch und ich lese zwar noch langsamer als im deutschen aber ich verstehe so gut wie alles und auch mit dem Schreiben geht es immer besser. Letztens in Naturwissenschaften habe ich ohne auch nur ein Wort nachzuschauen ein bisschen mehr als eine Seite von Hand geschrieben. Oder auch in Gesellschaftswissenschaften ist letztens ein Text mit über 500 Wörtern über meine Tastatur getippt worden. Ihr seht also: es wird.
Vi hörs,
Paulina

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